Lungenkrebs: Der Krebs mit vermeidbaren Risikofaktoren?

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Von Kornelia C. Rebel

Bei Lungenkrebs handelt es sich um die dritthäufigste Art von Krebs weltweit und in Deutschland. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören Rauchen und Radon. Der Erfolg einer Therapie hängt davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird. Vielfältige Symptome und die schwer zugängliche Stelle der Lunge im Brustkorb erschweren die Diagnose des Bronchialkarzinoms. Hier erfahren Sie alles über Lungenkrebs, inklusive neue Erkenntnisse der Wissenschaft.

Lungenkrebs in Deutschland: Die Rolle des Geschlechts

Wir alle können ohne eine funktionierende Lunge nur wenige Minuten überleben. Sauerstoff ist ein Element, das unser Stoffwechsel dringend braucht. Die Lungen sorgen in ihren Lungenbläschen dafür, dass Sauerstoff aus der Luft in unser Blut eindringen kann. Gleichzeitig stößt das Blut Kohlendioxid ab. Beim Ausatmen befreien wir uns von diesem Gas.

Der direkte Kontakt mit der Außenwelt führt dazu, dass die Lunge mit besonders vielen Schadstoffen belastet ist. Der ganz normale Straßenverkehr in einer Großstadt bringt die Lunge in Kontakt mit zahlreichen giftigen Substanzen. Wenn dann noch regelmäßiges Rauchen dazu kommt, erhöht sich das Risiko für Krebs in den Lungenflügeln stark.  

Dritthäufigste Art von Krebs

Kein Wunder, dass Lungenkrebs nach Brust- und Darmkrebs zu den häufigsten Arten von Krebs zählt. Zudem stehen bei Krebs in der Lunge die Überlebenschancen meist nicht sehr gut. Nach Auskunft des Zentrums für Krebsregisterdaten, eine Organisation des Robert-Koch-Instituts, beträgt die relative 5-Jahres-Überlebensrate bei Frauen 22 % und bei Männern 17 Prozent (1). Das bedeutet, 4 von 5 Betroffenen sterben innerhalb von 5 Jahren an dieser Erkrankung.

Interessanterweise entwickeln sich die Fallzahlen streng geschlechtsspezifisch. Seit über 20 Jahren nimmt die Zahl der Männer mit Lungenkrebs ständig ab, während die Zahlen bei den Frauen ebenso kontinuierlich ansteigen. Experten führen das auf verändertes Rauchverhalten 
zurück, weil Rauchen mit Abstand der Hauptrisikofaktor bei Lungenkrebs ist. Experten schätzen, dass in 90 Prozent aller Fälle Rauchen den Krebs verursacht hat (2).

Immer mehr Frauen greifen zur Zigarette, während immer weniger Männer sich dem Qualm ergeben. Dennoch rauchen nach wie vor mehr Männer als Frauen. Das belegen auch die Fallzahlen für 2019: Im Jahr 2019 wurden bei 23.546 Frauen und 32.701 Männern bösartigen Tumore in der Lunge gefunden. 

Diagnose: Meist bei über 60-Jährigen

Je älter wir werden, desto höher ist das Risiko für Lungenkrebs (3). Im Durchschnitt ist nur jeder 5. Betroffene jünger als 60 Jahre alt. Rund 35 Prozent aller Diagnosen erhalten Menschen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Jeder zweite Patient mit Krebs in der Lunge hat das 70. Lebensjahr bereits vollendet.

Was ist Lungenkrebs?

Die allermeisten Fälle von Lungenkrebs lassen sich in zwei Typen einteilen (4):

  • 85 % nicht-kleinzelliger Lungenkrebs 
  • 15 % kleinzelliger Lungenkrebs 

Je nach der Art der Gewebeveränderung, unterscheidet man folgende Subtypen des nicht-kleinzelligen Karzinoms unterschieden: 

  • Adenokarzinom 38,5 %
  • Plattenepithelkarzinom 20 %
  • großzelliges Karzinom 3 %

Ein Adenokarzinom ist ein Tumor, der in Epithelzellen von Drüsen oder drüsenartigen Strukturen wächst (5). Epithelzellen kleiden Blutgefäße aus und bilden Schläuche wie die Bronchien der Lunge. Das Plattenepithelkarzinom wird typischerweise bei Rauchern beobachtet (6). Die Plattenepithelzellen überziehen das Innere der Atemwege in der Lunge und kommen in direkten Kontakt mit den krebserregenden Stoffen von Zigarettenrauch.

Der Begriff großzelliges Karzinom wird verwendet, wenn alle anderen Typen von Lungenkrebs nicht zutreffen (7). Es handelt sich damit nicht um eine klar umrissene Art von Krebs, sondern um ein symbolisches Achselzucken. Deshalb wird dieser Name nur aufgrund einer Gewebeprobe vergeben.

Unterschied zwischen kleinzelligem und nicht klein-zelligem Lungenkrebs

Bei kleinzelligem Lungenkrebs erscheinen die Krebszellen unter dem Mikroskop klein und rund. Die Zellen des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses sind größer. Rauchen ist ein Risikofaktor bei beiden Arten. 95 % aller Patienten mit einem kleinzelligem Lungenkrebs rauchen (8).

Je nach der Größe des Tumors, wird Krebs mit unterschiedlichen Verfahren in klar umrissene Kategorien eingeteilt. TNM lautet ein Bewertungssystem, bei dem T für die Tumorgröße, N für die Anzahl und die Lage der betroffenen Lymphknoten und M für die Metastasen steht. Ein kleines p bedeutet, die Bewertung wurde aufgrund einer Gewebeprobe vorgenommen. Ein kleines c steht für eine Einteilung durch eine Untersuchung und ein y für Therapie mit Medikamenten (9).

Tumorgrößen werden dabei folgendermaßen beschrieben:

  • Tis: Karzinom in situ, noch nicht in Umgebung ausgebreite
  • T1mic: Mikroinvasion von maximal 10 mm in das umliegende Gewebe
  • T1: Der Tumor ist bis zu 2 Zentimeter groß
  • T2: Die Größe des Tumors beträgt zwischen 2 und 7 Zentimeter
  • T3: Der Tumor ist größer als 7 Zentimeter und hat die innere Brustwand, das Lungenfell, den Phrenicusnerv oder den Herzbeutel befallen: falls ein zusätzlicher Tumorknoten im Lungenlappen wie der Primärtumor vorkommt, wird ebenfalls T3 vergeben.
  • T4: Der Tumor hat weitere Organe befallen, beispielsweise den Raum zwischen beiden Lungenflügeln (Mediastinum), das Zwerchfell, Herz, Blutgefäße, Luftröhre, Nerven, Speiseröhre oder Wirbelsäule. Falls sich ein zusätzlicher Tumorknoten in einem anderen Lungenlappen gebildet hat, trifft ebenfalls T4 zu.

Bei Lymphknoten reichen die Einteilungen von N0 bis N3. N0 steht für den Idealfall, bei dem noch keine Lymphknoten betroffen sind. Bei M0 hat der Lungenkrebs noch keine Metastasen gebildet. Bei M1 gibt es bereits Metastasen in anderen Körperregionen. Besonders häufig kommen bei Lungenkrebs Metastasen im Gehirn vor. Jede zweite Gehirnmetastase lässt sich auf Lungenkrebs zurückführen (10).

Altes System für Einteilung von Lungenkrebs

Die US-amerikanische Veterans Administration Lung Study Group hat das älteste System für die Einteilung von Lungenkrebs entwickelt. Es wurde bereits 1957 vorgestellt und wird bis heute benutzt (11). Es teilt Lungenkrebs in Very Limited Disease (sehr begrenzte Erkrankung), Limited Disease (begrenzte Krankheit) und Extensive Disease (ausgedehnte Krankheit).

Very Limited Disease entspricht Krebs im Stadium I und II. Das bedeutet, im Mediastinum sind die Lymphknoten frei von Krebs. Es haben sich noch keine Metastasen gebildet. Bei Limited Disease oder Stadium III sind Lymphknoten im Mediastinum bereits von Krebs betroffen, aber es gibt noch keine Metastasen. Bei Extensive Disease, Stadium IV oder Krebs im Endstadium, sind mehrere Lymphknoten befallen und es haben sich Metastasen in einem oder mehreren Organen geformt.


Früherkennung von Lungenkrebs: Die schwierige Diagnose

Eine frühzeitige Diagnose ist bei Lungenkrebs häufig ein glücklicher Zufall – etwa, weil der Brustkorb aus einem anderen Grund geröntgt wird. Im Anfangsstadium macht sich diese Krebsart nur wenig bemerkbar. Allgemeine Müdigkeit, Schweißausbrüche, grundloses Fieber und veränderte Stimmung sind frühe Symptome bei allen Krebsarten, die sich gerade entwickeln.

Meist bekommen Patienten erst eine Diagnose, wenn sie bereits eindeutige Symptome zeigen, beispielsweise chronischen Husten, der auf Medikamente nicht reagiert (12). Atemnot, Auswurf beim Husten, Gewichtsverlust, Heiserkeit und geschwollene Lymphknoten im Brustbereich sind weitere Symptome von Lungenkrebs (13).

Nach wie vor suchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt nach zuverlässigen Methoden, um Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen. Eine niedrig-dosierte Computertomografie gilt als möglicher Kandidat (14). Allerdings halten deutsche Mediziner dieses Verfahren für zu aufwendig, um es auf die gesamte Bevölkerung anzuwenden. Zudem treten dabei häufig falsche Positivdiagnosen auf, die Betroffene extrem belasten können.

Methoden der Diagnose

Die bewährte Röntgentechnik ist nach wie vor der erste Schritt bei einem begründeten Verdacht auf Lungenkrebs (15). Zeigt ein Röntgenbild kein klares Ergebnis, ist eine Computer-Tomografie eine Alternative (16).

Ein erfolgreiches Verfahren für die Diagnose von Brustkrebs ist die Bronchoskopie, auch Lungenspiegelung genannt (17). Dabei wird ein Schlauch (das Endoskop) in die Luftröhre eingeführt. Darin befinden sich eine Kamera und Licht, um die Bronchien am Bildschirm zu sehen. In den Schlauch kann der Arzt eine kleine Zange einführen, um Gewebeproben zu entnehmen.

Spiegelung der Brusthöle und MRT-Scan

Bei einer Thoraskopie, einer Spiegelung der Brusthöhle, wird das Endoskop durch einen kleinen Schnitt in die Brust eingeführt (18). Auch dabei können Gewebeproben entnommen werden, bevorzugt von Lungenrändern und Zwerchfell.

Magnetresonanztomografie (MRT-Scan) und Ultraschall dienen bei Lungenkrebs in erster Linie dazu, Metastasen zu finden. Ultraschalluntersuchungen können befallene Lymphknoten ausfindig machen und zeigen, ob benachbarte Organe befallen sind (19).

Magnetresonanztomographie, auch als Kernspintomographie bekannt, kann Metastasen in Gehirn, Rückenmark und Skelett erkennen (20). Dabei erzeugen ein Magnetfeld und Radiowellen Schnittbilder. Diese Bilder zeigen gut, ob ein Lungentumor in die Brustwand eingewachsen ist und große Gefäße oder das Gehirn befallen hat. CT bietet jedoch eine höhere Auflösung und wird deshalb häufiger verwendet.

PET-Scan: Pro und Con

Tumore aller Art in der Lunge lassen sich mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET-Scan) ausfindig machen (21). Diese Technik macht verstärkte Stoffwechselaktivitäten mithilfe einer schwach radioaktiven Substanz sichtbar. Jede Art von Tumor, aber auch Entzündungen, sind mit einer erhöhten Aktivität des Stoffwechsels verbunden. Deshalb kann ein PET nicht über die Art des Auslösers Auskunft geben. Verdächtige Stellen können sich als gut- und bösartige Tumore oder Entzündungsherde entpuppen.

Skelett- oder Knochenszintigrafie kann Metastasen von Lungenkrebs im Skelett entdecken (22). Eine radioaktive Substanz in der Blutbahn reichert sich an Stellen im Knochen an, wo der Stoffwechsel erhöht ist. Das deutet dann auf eine Metastase hin. Eine spezielle Kamera macht diese Bereiche sichtbar.

Bei der Mediastinoskopie untersucht ein Endoskop den Zwischenraum zwischen den Lungenlappen in der Bauchhöhle (23). Diese Untersuchung wird zusätzlich zu CT-, MRT- und PET-Scans durchgeführt, falls Fragen offen bleiben.

Wichtig: Genetisches Profil des Tumors

mmer wichtiger wird bei den Untersuchungen von Lungenkrebs auch das genetische Profil des Tumors. Dabei kommen heutzutage immer mehr Techniken des Maschinellen Lernens zum Einsatz, weil sie das Auswerten großer Datenmengen ermöglichen (24).

Es ist bekannt, dass bestimmte Gendefekte und Mutationen Lungenkrebs begünstigen. Inzwischen wurden Wirkstoffe entwickelt, die mutierte Anteile von Tumorzellen blockieren und so die Ausbreitung verhindern können. Diese Substanzen werden als zielgerichtete Therapien bezeichnet. Im Gegensatz zur Chemotherapie wirken diese Substanzen nicht auf den ganzen Körper, sondern nur auf den Tumor ein.

Genetische Merkmale eines Tumors lassen sich mit Gewebeproben, aber auch durch Blutproben finden. Bei der sogenannten Flüssigbiopsie wurden in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte erzielt (25). Diese Technik hat im Gegensatz zu Gewebeproben den Vorteil, dass sie nicht-invasiv ist, also kein Körperteil verletzt wird.

Behandlung von Lungenkrebs


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Quellenverzeichnis:

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von Kornelia C. Rebel /  Biologe, Autor, Wildpflanzen-Experte

Dank Magersucht und Binge Eating in ihrer Jugendzeit gehört Kornelia C. Rebel zu den Experten, die sich schon in jungen Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt haben. Die Ess-Störungen hat die ausgebildete Journalistin mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Das Interesse an der vielschichtigen Bedeutung von Essen ist geblieben. Nach zehn Jahren Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen und Rundfunk hat Kornelia als Hausfrau und Mutter in Goa, Indien, drei Bücher über Ernährung in englischer Sprache geschrieben. Alle erhielten den Gourmand World Cookbook Award von Edouard Cointreau. Cooking for Happiness bekam 2017 sogar den Titel ‚Best in the World’ in der Kategorie Innovativ. Heute schreibt Kornelia als freie Autorin wissenschaftlich fundierte Texte über Gesundheitsthemen. Ihr Spezialgebiet sind Nahrungsergänzungsmittel.

Krebs Wissensserie Teil 3

Brustkrebs: Vom gefürchteten Killer zur bezwingbaren Krankheit?

Krebs Wissensserie Teil 3

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Von Kornelia C. Rebel

Die Diagnose Brustkrebs zählt nach wie vor zu den Herausforderungen des Lebens, die in erster Linie Angst auslösen. Die gängige Behandlung für Krebs in der Brust von Frauen (Fachausdruck Mamma-Karzinom) war lange Zeit eine radikale Operation. Doch das hat sich inzwischen geändert. Früherkennung, Wissen über die Risikofaktoren und vielfältige Optionen bei der Therapie haben dazu geführt, dass immer weniger Menschen an Brustkrebs sterben. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Informationen und neueste Erkenntnisse der Wissenschaft!

Brustkrebs in Deutschland: Positive Entwicklung

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart, weltweit und auch in Deutschland. Im Jahr 2020 erhielten über 2 Millionen Frauen auf der ganzen Welt diese Diagnose. 80 Prozent von ihnen waren über 50 Jahre alt (1). In Deutschland informiert das Zentrum für Krebsregisterdaten, eine Organisation des Robert-Koch-Instituts, über die Zahlen (2).

Demnach erkrankten im Jahr 2018 etwas weniger als 70.000 Frauen an Brustkrebs. Obwohl ein Mamma-Karzinom in erster Linie bei Frauen auftritt, können auch Männer einen bösartigen Tumor in der Brust entwickeln. In Deutschland erkrankten 2018 720 Männer an dieser Art von Krebs.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Brustkrebs kontinuierlich an, wobei das Alter von 50 Jahren eine Art Schwelle bildet. Die guten Nachrichten: Obwohl die Zahlen der Betroffenen nach wie vor hoch sind, sind sie seit Jahren etwas rückläufig. Besonders deutlich zeigt sich die positive Entwicklung bei den Sterberaten. 2018 betrug die Überlebensrate nach 10 Jahren 83 Prozent. Das bedeutet, von 5 Erkrankten ist nach 10 Jahren nur eine Person gestorben.

Was ist Brustkrebs?

Der Ursprungsort gibt jeder Krebsart seinen Namen. Deshalb wird als Brustkrebs jeder bösartige Tumor bezeichnet, der zuerst in der Brust wächst. Ein gutartiger Tumor wächst langsam, greift nicht in das umliegende Gewebe ein und metastasiert nicht. Im Gegensatz dazu wächst ein bösartiger Tumor meist schnell, auch in das benachbarte Gewebe hinein und bildet Metastasen im ganzen Körper (3).

Unterschiedliche Bewertungssysteme für Brustkrebs

Brustkrebs kann in verschiedene Arten unterteilt werden. Nicht-invasiver Brustkrebs kann heutzutage problemlos behandelt werden, denn er beschränkt sich auf den Ursprungsort und dringt nicht in das umliegende Binde- oder Fettgewebe ein. Diese Art von Brustkrebs wird in zwei Kategorien geordnet.

1. Das duktale Karzinom in situ (DCIS)

ist für rund 90 Prozent der Fälle von nicht-invasivem Brustkrebs verantwortlich. Dieser Tumor wächst in den Milchgängen. Allerdings kann er sich in vielen Fällen zu einem invasiven Brustkrebs entwickeln und ist deshalb keinesfalls ungefährlich (4).

2. Das lobuläre Carcinoma in situ (LCIS)

ist seltener und beginnt in den Drüsenläppchen. Sie bilden das Gewebe, in dem die Milchgänge entspringen. Es kann gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Brust, aber auch in beiden Brüsten entstehen. Heute wird das LCIS häufig als Anzeichen für ein stark erhöhtes Brustkrebsrisiko betrachtet. Nach seiner Entfernung sind sorgfältige Vorsorgeuntersuchungen wichtig (5).

Gefährlich wird Brustkrebs, wenn er sich ausbreitet. Diese Arten von Krebs werden als invasive Krebszellen bezeichnet, weil sie das umliegende Gewebe überwältigen und Metastasen bilden. Es gibt mehrere Arten von invasivem Brustkrebs.

1. Das infiltrierende duktales Karzinom (IDC) wird als invasives duktales Karzinom genannt. IDC beginnt in den Milchgängen der Brust. Anschließend durchdringt es die Wand des Milchgangs, dringt in das Fettgewebe der Brust und möglicherweise in andere Körperregionen ein. IDC ist die häufigste Art von Brustkrebs und ist für bis zu 70 Prozent der Brustkrebsdiagnosen verantwortlich (6).

2. Das infiltrierende lobuläre Karzinom (ILC) oder invasive lobuläre Karzinom startet in den Brustläppchen, bildet aber häufig Metastasen in anderen Körperregionen. ILC macht 10 bis 15 Prozent der Brustkrebserkrankungen aus (7).

3. Das medulläre Karzinom ist ein invasiver Brustkrebs, der eine deutliche Grenze zwischen Tumorgewebe und normalem Gewebe bildet. Nur 5 Prozent der Brustkrebserkrankungen sind medulläre Karzinome (8).

4. Das mutinöses Karzinom wird auch Kolloidkarzinom genannt. Dieser seltene Brustkrebs wird von schleimproduzierenden Krebszellen gebildet. Bei nur rund 2 Prozent aller Diagnosen von Brustkrebs handelt es sich um diese

Krebsart. Die Prognose ist meist besser als bei anderen Arten von invasivem Karzinom (9).

5. Das tubuläre Karzinom ist eine Sonderform des infiltrierenden (invasiven) Mammakarzinoms. Er bildet röhrenförmige Strukturen, daher der Name. Frauen mit dieser Art von Krebs haben eine bessere Prognose als Frauen mit anderen Arten von invasivem Karzinom. Tubuläre Karzinome machen etwa 2 Prozent der Brustkrebsdiagnosen aus (10-11).

Unterschiedliche Bewertungssysteme für Brustkrebs

Zusätzlich zu den verschiedenen Arten von Krebs wird jeder individuelle Fall nach dem sogenannten TNM-System bewertet sowie in ein Stadium eingeteilt. Das Grading spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Therapie. Das TNM-System wurde vor über 50 Jahren von der Union for International Cancer Control und wird seitdem ständig den neuesten Forschungsergebnissen angepasst (12-13).

Bei der Abkürzung TNM steht T für die Größe des Tumors, N für die Zahl und Lage der befallenen Lymphknoten und M für die Zahl von Metastasen. Taucht ein p auf, so erfolgte die Bewertung nach einer Operation und basiert auf dem entnommenen Gewebe. Ein y steht für eine Behandlung mit Medikamenten, ein c für ein durch Untersuchungen bestimmtes Stadium.

Die Einteilung der Tumorgrößen sieht folgendermaßen aus:

  • Tis: Karzinom in situ, noch nicht in Umgebung ausgebreitet
  • T1mic: Mikroinvasion von maximal 10 mm in das umliegende Gewebe
  • T1: Der Tumor ist bis zu 2 Zentimeter groß
  • T2: Die Größe des Tumors beträgt zwischen 2 und 5
  • T3: Der Tumor ist größer als fünf Zentimeter
  • T4: Der Tumor ist fest eingewachsen, entweder in die Brustwand oder die Haut

Bei den Lymphknoten reichen die Bewertungen von N0 bis N3, wobei N0 bedeutet, dass noch keine Lymphknoten befallen sind. Hat der Krebs noch keine Metastasen gebildet, wird dies als M0 notiert. M1 bedeutet, der Brustkrebs hat in anderen Körperregionen bereits Tumore wachsen lassen.

Neben dem TNM-System ist auch die Einteilung von Krebs in Stadium 0 bis IV üblich (14).

  • Stadium 0 entspreicht Tis. Dabei handelt es sich um abnormale Zellen, eine Vorstufe von Krebs, die aber das umliegende Gewebe noch nicht angegriffen haben.

  • Beim Stadium I kann der Tumor eine Größe von bis zu 2 Zentimetern aufweisen. Minimaler Befall der Lymphknoten ist möglich, aber noch keine Metastasen.

  • Im Stadium II beträgt die Tumorgröße bis zu 5 Zentimeter. Lymphknoten können befallen sein, aber es haben sich noch keine Metastasen in entfernten Körperregionen gebildet.

  • Im Stadium III kann der ursprüngliche Tumor größer als 5 Zentimeter sein. Außerdem lässt sich ein ausgedehnter Befall der Lymphknoten beobachten.

  • Im Stadium IV hat der Krebs bereits Fernmetastasen gebildet. Dieses Stadium wird auch als Krebs im Endstadium bezeichnet.

Beim sogenannten Grading bestimmt ein Pathologe den Differenzierungsgrad der Krebszellen, der von G1 bis G3 reicht (15). Dafür sind folgende Faktoren ausschlaggebend:

  • Zellteilungsrate
  • Aussehen der Zellkerne des Tumors
  • Ausbildung von Gangstrukturen (Hinweis auf Verbreitung)

Beim sogenannten Grading bestimmt ein Pathologe den Differenzierungsgrad der Krebszellen, der von G1 bis G3 reicht (15). Dafür sind folgende Faktoren ausschlaggebend:

Weitere Faktoren: Hormonrezeptoren und HER2-Rezeptor

Tumorzellen können zahlreiche Rezeptoren aufweisen, mit denen sie ihr Wachstum fördern. Diese Rezeptoren stellen gleichzeitig Angriffspunkte für neuartige Therapien dar. Ungefähr 70 Prozent aller Krebszellen sind mit Rezeptoren für Östrogen oder Progesteron ausgestattet (16). Werden viele Rezeptoren festgestellt, kommt eine Anti-Hormon-Behandlung in Frage.

HER2 ist die Abkürzung für humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2. Dieses Enzym befindet sich auf den Zellwänden und kann die Zellteilung und das Überleben einer Zelle fördern. Viele HER2-Rezeptoren bedeuten, dass sich Zellen schnell teilen können (17). Allerdings öffnet dies auch die Option einer Antikörper-Therapie.

Seit einigen Jahren ist es zudem möglich, die Genaktivität in den Tumorzellen zu untersuchen. Dies hat dazu geführt, dass Brustkrebs in weitere Untertypen eingeteilt werden kann (18). In der Praxis werden bisher nur wenige Untergruppen berücksichtigt, die auf den Hormonrezeptoren und dem HER2-Rezeptor beruhen. Diese Genexpressionstests werden inzwischen in der Regel auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Die Wissenschaft macht bei der Krebsforschung seit Jahren rasante Fortschritte. Deshalb ist zu erwarten, dass die genetischen Untersuchungen von Brustkrebszellen in den kommenden Jahren weiteren Therapien den Weg bahnen (19-20). Beispielsweise wurde im Juli 2022 eine Studie veröffentlicht, die 42 vererbte Gene beschreibt, die ein höheres Krebsrisiko mit sich bringen (21).

 

Früherkennung von Brustkrebs: Die Diagnose

Je früher ein Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Bei einem Tumor in situ bestehen kaum Zweifel daran, den Krebs langfristig zu verbannen (22). Die regelmäßige Selbstuntersuchung von Hand gehört zu den Methoden, die einen Tumor bereits im Anfangsstadium erkennen können. Dafür ist es hilfreich, den Aufbau der Brust zu kennen.

Aufbau der Brust bei Frauen

Die weiblichen Brüste unterliegen bis zur Menopause dem Einfluss der Hormone. Nach dem Eisprung nimmt das Gewebe mehr Flüssigkeit auf. Die Brust wird fest und spannt leicht (23). Manchmal kommen auch knotige Stellen zum Vorschein, die druckempfindlich sind. Diese Erscheinungen gehen zurück, wenn die Monatsblutung einsetzt. Es empfiehlt sich also, eine Selbstuntersuchung der Brust in der ersten Hälfte des Zyklus durchzuführen.

Die weibliche Brust heißt auf lateinisch Mamma, deshalb der Name Mamma-Karzinom. Sie besteht aus weichem, elastischen Gewebe und Haut, die gemeinsam eine Brustdrüse bilden. 15 bis 20 Drüsenlappen sind dabei in Binde- und Fettgewebe eingebettet. Jeder Drüsenlappen besteht aus kleinen Drüsenläppchen, in denen die Milchgänge beginnen. Wie ein verzweigtes Netzwerk bilden sie größere Gänge, die in der Brustwarze enden. Blut- und Lymphgefäße versorgen die Brust mit Nährstoffen und leiten Nebenprodukte des Stoffwechsels ab.

Selbstuntersuchung der Brust

Wissenschaftliche Studien stellen die Ergebnisse der Selbstuntersuchung als mögliche Diagnosemethode in Frage (24-25). Aber niemand kennt Ihren Körper so gut wie Sie selbst. Sie können am besten beurteilen, ob sich frühe Anzeichen von Krebs (verlinken mit bestehendem Artikel) bei Ihnen bemerkbar machen.

Bei der Selbstuntersuchung tasten Sie Ihre Brust ab, während Sie den Arm auf dieser Brustseite hochheben. Achten Sie dabei auf Knoten, auch in Richtung Schlüsselbein und Achselhöhle. Drücken Sie zudem sanft Ihre Brustwarzen zusammen, um zu sehen, ob sich Ausfluss bildet. Betrachten Sie Ihre Brüste auch gut im Spiegel: Lassen sich Unregelmäßigkeiten erkennen?

Folgende Symptome können auf das Wachsen von Tumoren hindeuten:

  • Verhärtungen und Verdickungen: meist beginnen Tumore im oberen äußeren Viertel der Brust, im Bereich zwischen Schlüsselbein und Achselhöhle.

  • Veränderungen der Haut: Juckende, schuppende, nässende Stellen, eingezogene Poren, Rötungen und Wärme wie bei Entzündung

  • Ausfluss aus den Brustwarzen

  • Angeschwollene Lymphknoten

In Deutschland ist die Früherkennung von Brustkrebs durch die gesetzlichen Krankenkassen recht einfach geregelt. Ab dem Alter von 30 Jahren zahlt die Versicherung für die manuelle Untersuchung durch einen Arzt. 50- bis 69-jährige Frauen haben das Recht, alle 2 Jahre eine Mammografie über sich ergehen zu lassen. Die wesentlich angenehmere Untersuchung mit Ultraschall muss in der Regel aus eigener Tasche bezahlt werden.

Mammografie wurde zum ersten Mal 1913 von einem Berliner Chirurgen angewandt (26). Seitdem wurde diese Methode ständig weiter entwickelt. Obwohl es sich um das gängige Verfahren hierzulande handelt, ist die Mammografie international stark umstritten – nicht nur, weil diese Vorsorgeuntersuchung die meisten Frauen stark belastet.

Brustkrebs-Früherkennung: Was empfehlen gesetzliche Krankenkassen?

Schmerzhaft und extrem unangenehm: Mammografie

Dabei wird die Brust zwischen zwei Glasplatten flach gequetscht, um sie anschließend röntgen zu können. Diese Behandlung der Brust fühlt sich nicht nur entwürdigend an, sie ist auch schmerzhaft, ganz zu schweigen von der Belastung durch Röntgenstrahlen.

Zudem stellt sich die Frage, ob es wirklich die beste Diagnosemethode ist. Eine 2009 veröffentlichte Studie verglich die Ergebnisse von 546 Patienten, die auffällige Symptome in ihrer Brust bemerkten (27). Dabei stellte sich heraus, dass Ultraschall-Untersuchungen für Frauen unter 45 Jahren bessere Ergebnisse lieferten.

Bei über 60 Jahre alten Frauen zeigte die Mammografie leichte Vorteile. Das lässt sich mit der veränderten Dichte des Brustgewebes erklären. Dennoch kommen die Studienautoren zu dem Schluss, dass sich beginnender Brustkrebs mit Ultraschall besser erkennen lässt.

Wirklich die beste Vorsorgeuntersuchung?

Eine 2017 veröffentlichte Untersuchung über den Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen mit Mammografie an den Frauen der Niederlande zeigte, dass damit die Sterberate von Brustkrebs kaum beeinflusst wurde (28). Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Studie französischer Wissenschaftler aus dem Jahr 2018, die Vorsorgeuntersuchungen per Mammografie in verschiedenen Ländern untersuchte, unter anderem in England und Schweden (29).

2019 publizierten US-amerikanische Wissenschaftler einen systematischen Review von Studien, die zwischen 2000 und 2018 durchgeführt wurden (30). Sie sprechen sich dafür aus, Ultraschall als bevorzugte Methode für die Früherkennung von Brustkrebs zu nutzen. Für Ultraschall spricht zudem, dass diese Untersuchung preisgünstiger ist als die Mammografie.

Die Kernspinntomografie ist ebenfalls eine geeignete Methode, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen (31). Allerdings bezahlen Krankenkasse diese Untersuchung nur in Ausnahmefällen, da sie wesentlich teurer als eine Mammografie ist.

Anmerkung der Autorin: Als Frau im fortgeschrittenen Alter mit Brustkrebs in der Familie lasse ich regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung durchführen. Allerdings hasse ich die Mammografie und wähle deshalb Ultraschall, den ich privat bezahle.

Was passiert bei einem auffallenden Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung?

Wenn die Vorsorgeuntersuchung auffällige Stellen oder Knoten zeigt, ist eine Biopsie der nächste Schritt. Sie zeigt, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt.

Dabei gibt es verschiedene Methoden. Meist wird die Stanzbiopsie angewendet. Bei örtlicher Betäubung wird eine Hohlnadel mit 1,5 Millimeter Durchmesser bei hoher Geschwindigkeit in die Brust eingebracht. Die Vakuumbiopsie erlaubt es, größere Gewebeproben zu entnehmen. Mit einem Vakuum wird Gewebe in eine Hohlnadel gesaugt, die bis zu 3,5 Millimeter dick sein kann.

Bringen diese Methoden keinen klaren Befund, kann eine offene Biopsie notwendig sein. Dabei erhält die Patientin eine kurze Vollnarkose. Allerdings ist diese Technik nur selten notwendig.



Behandlung von Brustkrebs


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von Kornelia C. Rebel /  Biologe, Autor, Wildpflanzen-Experte

Dank Magersucht und Binge Eating in ihrer Jugendzeit gehört Kornelia C. Rebel zu den Experten, die sich schon in jungen Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt haben. Die Ess-Störungen hat die ausgebildete Journalistin mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Das Interesse an der vielschichtigen Bedeutung von Essen ist geblieben. Nach zehn Jahren Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen und Rundfunk hat Kornelia als Hausfrau und Mutter in Goa, Indien, drei Bücher über Ernährung in englischer Sprache geschrieben. Alle erhielten den Gourmand World Cookbook Award von Edouard Cointreau. Cooking for Happiness bekam 2017 sogar den Titel ‚Best in the World’ in der Kategorie Innovativ. Heute schreibt Kornelia als freie Autorin wissenschaftlich fundierte Texte über Gesundheitsthemen. Ihr Spezialgebiet sind Nahrungsergänzungsmittel.

Krebs Wissensserie Teil 2

Komorbidität bei Krebs: Welche Erkrankungen häufen sich bei Patienten?

Krebs Wissensserie Teil 2

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Von Kornelia C. Rebel

Die Diagnose Krebs ist für jeden Patienten mit psychischen Belastungen verbunden. Doch ein Unglück kommt selten allein. Komorbidität trifft bei jedem zweiten Krebspatienten zu und verkompliziert die Behandlung in der Praxis. Komorbidität bedeutet, an mehreren Krankheiten gleichzeitig zu leiden. Welche Krebsarten sind in der Praxis am häufigsten von Komorbidität betroffen? Was ist Psychoonkologie? Hier finden Sie Antworten.

Begriffsklärung: Was ist Komorbidität?

Bei dem Wort Komorbidität handelt es sich um einen relativ neuen Begriff. Der amerikanische Wissenschafter Alvan R. Feinstein verwendete dieses Wort zum ersten Mal im Jahr 1970 (1). Damals definierte er das Wort als jede zusätzliche, gleichzeitig bestehende Erkrankung mit einer diagnostizierten Krankheit. Er schuf dieses Wort, weil Komorbidität offensichtlich an der Tagesordnung war. Im gleichen Atemzug kritisierte er, dass die fehlende Beachtung von Begleiterkrankungen zu irreführenden Daten bei Sterblichkeitsraten führte.

Mittlerweile hat sich der Begriff Komorbidität zwar eingebürgert, aber auch als unzulänglich erwiesen. Das Wissenschaftsmagazin Journal of Comorbidity änderte seinen Namen im Jahr 2021 in Journal of Multimorbidity and Comorbidity um (2). Dabei berufen sich die Forscher auf folgende Definition von Multimorbidität aus dem Jahr 2010 (3): „Multimorbidität wird hier definiert als die Koexistenz von zwei oder mehr chronischen Erkrankungen, wobei eine nicht notwendigerweise zentraler ist als die anderen.“

Heutzutage wird das Wort Komorbidität etwas häufiger gebraucht als Multimorbidität. In diesem Artikel verwenden wir deshalb den Begriff Komorbidität. Er bezeichnet für uns mehrere Krankheiten, an denen Krebspatienten gleichzeitig leiden.


Prävalenz von Krebserkrankungen

Neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt Krebs weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung schätzte im Jahr 2020, dass weltweit einer von fünf Menschen im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken werden. Jeder achte Mann und jede elfte Frau werden an Krebs sterben (4). Weltweit und auch in Deutschland steigen die Zahlen der Krebspatienten seit Jahren an. 

Die DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie) hat 2020 eine Studie mit folgendem Titel veröffentlicht: Deutschlandweite Prognose der bevölkerungsbezogenen Morbiditätserwartung für häufige Krebserkrankungen (5). 

In diesem Gutachten sagen die Experten voraus, dass Deutschlands Bevölkerung bis 2025 um voraussichtlich 1,3 Millionen Personen wachsen wird. Überproportional wird in diesem Zeitraum der Anteil der über 60-Jährigen steigen, nämlich um 20 bis 30 Prozent. Die Zahl der Krebspatienten wird ebenfalls deutlich zunehmen. Die DGHO rechnet mit rund 525.000 neuen Krebsfällen pro Jahr. 

Wie bisher bleibt bei Frauen Brustkrebs die häufigste Erkrankung, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Bei Männern sind Krebs der Prostata sowie Darm- und Lungenkrebs die häufigsten Krebsarten.


Komorbiditäten von Krebs in Deutschland

Die Untersuchung der DGHO listet verschiedene Komorbiditäten von Krebs, die sich auf Zahlen aus dem Jahr 2014 beziehen. Erwartungsgemäß steigen die Zahlen der Komorbiditäten mit zunehmendem Alter an. Bereits in jungen Jahren machen sich jedoch Nierenprobleme und Übergewicht bemerkbar. 


Nierenerkrankungen und Krebs

Rund jeder zehnte Krebspatient im Alter zwischen 20 und 59 Jahren leidet gleichzeitig an einer Niereninsuffizienz. Chronische Nierenerkrankung (CKD) und Krebs sind auf mehrfache Weise miteinander verknüpft: Krebs kann CKD entweder direkt oder indirekt durch die unerwünschten Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen verursachen. Andererseits ist CKD ein großer Risikofaktor für Krebs. Zudem spielen bei beiden Krankheiten häufig Giftstoffe aus der Umwelt eine wichtige Rolle (6).


Fettgewebe fördert Krebserkrankungen

Übergewicht zählt ebenfalls zu den zahlenmäßig häufigsten Komorbiditäten von Krebs. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen tritt sie nur bei etwa jedem zehnten Krebspatienten auf. Bei allen anderen Altersgruppen von Krebs beträgt die Anzahl der stark übergewichtigen Personen um die 20 Prozent. 

Weltweit gilt Übergewicht, gemessen am Body Mass Index, als ein wichtiger Risikofaktor für alle gängigen Krebsarten. Eine 2015 veröffentlichte Studie bezeichnete die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen als „unvollständig verstanden“ (7). Bereits ein Jahr später publizierten US-amerikanische Wissenschaftler eine Untersuchung, in der sie mit Fettleibigkeit verbundene chronische Entzündungen als die Hauptursache identifizieren (8).

Demnach handelt es sich bei Fettgewebe um ein endokrines Organ. Das bedeutet, es sondert Signalstoffe ab. Diese können die Mikroumgebung eines Tumors ebenso regulieren wie das Verhalten von Tumoren. Zellen aus dem Fettgewebe und Stammzellen von Fett können in der Umgebung eines Tumors das Wachstum fördern.

Darüber hinaus fördert Übergewicht zusätzlich andere chronische Krankheiten, die mit Krebs in Verbindung stehen. Dazu zählen die bereits erwähnten chronischen Nierenerkrankungen, aber auch Diabetes mellitus und Atherosklerose (9).


Häufig bei älteren Patienten: Diabetes und Krebs


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Quellenverzeichnis:

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von Kornelia C. Rebel /  Biologe, Autor, Wildpflanzen-Experte

Dank Magersucht und Binge Eating in ihrer Jugendzeit gehört Kornelia C. Rebel zu den Experten, die sich schon in jungen Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt haben. Die Ess-Störungen hat die ausgebildete Journalistin mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Das Interesse an der vielschichtigen Bedeutung von Essen ist geblieben. Nach zehn Jahren Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen und Rundfunk hat Kornelia als Hausfrau und Mutter in Goa, Indien, drei Bücher über Ernährung in englischer Sprache geschrieben. Alle erhielten den Gourmand World Cookbook Award von Edouard Cointreau. Cooking for Happiness bekam 2017 sogar den Titel ‚Best in the World’ in der Kategorie Innovativ. Heute schreibt Kornelia als freie Autorin wissenschaftlich fundierte Texte über Gesundheitsthemen. Ihr Spezialgebiet sind Nahrungsergänzungsmittel.

Krebs Wissensserie Teil 1

Frühe Anzeichen von Krebs: Warnhinweise erkennen

Krebs Wissensserie Teil 1

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Von Kornelia C. Rebel

Das gesundheitliche Schreckgespenst Nummer eins heißt für viele Menschen Krebs: Das unkontrollierte Wachsen bösartiger Zellen zählt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Je früher ein Krebs erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Doch zwischen den von der Krankenkasse bezahlten Vorsorgeuntersuchungen vergehen oft Jahre – viel Zeit für eine Krebsgeschwulst, sich auszubreiten. Damit Sie erste Warnhinweise erkennen können, haben wir hier eine Übersicht über frühe Anzeichen von Krebs zusammengestellt. 

Schwierige Einteilung: 5 Kategorien von Krebs

Um die frühen Warnsignale von Krebs zu verstehen, ist ein etwas tieferes Verständnis über Krebs und die Natur von Krebszellen hilfreich. Seit Jahren steigen die Zahlen der an Krebs Erkrankten ständig (1). Brustkrebs bei Frauen ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart, gefolgt von Lungen- und Darmkrebs (2). Für die meisten Todesfälle durch Krebs, rund 30 Prozent, ist Lungenkrebs verantwortlich. 

Eine Auswertung der Zahlen der Weltgesundheitsorganisation und der American Cancer Society (amerikanische Krebs Gesellschaft) ergab, dass jeder fünfte Mensch irgendwann in seinem Leben an Krebs erkrankt (3). Interessanterweise ist die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung für Männer um rund 4 % höher als für Frauen.

Bisher wurden über 100 verschiedene Krebsarten entdeckt, die sich stark unterscheiden (4). Das bedeutet, dass sich Krebs im Anfangsstadium mit vielfachen Anzeichen bemerkbar machen kann. Darüber hinaus stellen verschiedene Krebsarten ganz unterschiedliche Anforderungen an die Behandlung. 

Angesichts dieser Vielfalt verwundert es nicht, dass Experten seit Jahren mit einer offiziellen Einordnung von Krebsarten beschäftigen. Die Weltgesundheitsorganisation gibt eine Klassifikation von Krebs heraus, die als WHO Blue Books (Blaue Bücher) bekannt sind. Sie umfasst zur Zeit 10 Bände und wird ständig erweitert (5).

Experten verwenden unterschiedliche Einstufungen von Krebsarten in Kategorien. Eines bleibt immer gleich: Ein Krebs bekommt den Namen von dem Organ, in dem er sich bildet – unabhängig davon, ob eine Metastase zuerst entdeckt wird.

Viele Fachleute unterscheiden folgende 5 Hauptkategorien von Krebs, die auf den Eigenschaften ihres Gewebes beruhen:

  • Karzinom
  • Leukämie
  • Lymphom
  • Sarkom
  • Myelom

Außerdem gibt es noch Mischtypen.


Karzinom: Mit Abstand häufigste Krebsart

Karzinom bezeichnet einen bösartigen Tumor, der in Epithelzellen beginnt. Diese Zellen bedecken alle Oberflächen innen und außen im Körper, beispielsweise die Haut und den Darm, aber auch Organe wie die Bauchspeicheldrüse. Sie transportieren Stoffe, können Substanzen abgeben und schützen die darunter liegenden Organe (6). Rund 90 Prozent aller Krebspatienten leiden an einem Karzinom (7). 


Leukämie und Lymphom: Krebs im Blut

Diese beiden Krebsarten werden häufig als eine Gruppe betrachtet. Beide Krankheiten befallen weiße Blutkörperchen und werden deshalb auch als Blutkrebs bezeichnet. Leukämie bildet sich im Knochenmark, wo die Blutkörperchen produziert werden (8). Ein Lymphom dagegen attackiert die Lymphknoten und die Lymphozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen (9). Gemeinsam sind sie für ca. 8 Prozent aller Krebsfälle verantwortlich (7).


Sarkom: Krebs im Bindegewebe

Bei einem Sarkom handelt es sich um Krebs, der im Bindegewebe entsteht, also in Muskeln, Knorpeln und auch im Fettgewebe (10). Diese Art von Krebs kommt relativ selten vor.


Myelom: Krebs im Knochenmark

Dieser auch multiples Myelom genannter Krebs greift die Plasmazellen im Knochenmark an. Diese Zellen sind Teil des Immunsystems (11). Wie das Sarkom, zählt ein Myelom zu den seltenen Krebsarten. 



Wie verbreitet sich Krebs?

Krebszellen haben mehrere heimtückische Techniken entwickelt, um sich zu verbreiten. Wie genau die bösartigen Zellen beispielsweise das Immunsystem überlisten, bleibt Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. 

Interessanterweise sind sich Wissenschaftler einig, dass Krebs aus einzelnen Zellen entsteht, die sich abnormal vermehren (12). Eine einzige bösartige Zelle der rund 37 Billionen Zellen im Körper reicht als Startpunkt für Krebs (13). Die entartete Zelle klont sich selbst und vermehrt sich außer Rand und Band. 

Mit der Zeit verändern sich die geklonten Zellen jedoch leicht und es entsteht klonale Vielfalt (14). Deshalb vergleichen Forscher Krebsgeschwüre gerne mit einem Ökosystem (12). Zudem lassen sich Erkenntnisse aus der Populationsgenetik auf Krebs anwenden (15). Allerdings steckt die Forschung hier noch in den Kinderschuhen. 

Bekannt ist jedoch, dass zahlreiche Genmutationen bei Krebs eine wichtige Rolle spielen (16). Mithilfe dieser mutierten Gene können sich die Krebszellen ungehindert vermehren. Außerdem altern sie nicht wie andere Zellen. Sie bleiben unreif und entziehen sich damit der Apoptose, dem programmierten Selbstmord geschädigter Zellen (17).


Krebszellen übertölpeln das Immunsystem


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von Kornelia C. Rebel /  Biologe, Autor, Wildpflanzen-Experte

Dank Magersucht und Binge Eating in ihrer Jugendzeit gehört Kornelia C. Rebel zu den Experten, die sich schon in jungen Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt haben. Die Ess-Störungen hat die ausgebildete Journalistin mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Das Interesse an der vielschichtigen Bedeutung von Essen ist geblieben. Nach zehn Jahren Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen und Rundfunk hat Kornelia als Hausfrau und Mutter in Goa, Indien, drei Bücher über Ernährung in englischer Sprache geschrieben. Alle erhielten den Gourmand World Cookbook Award von Edouard Cointreau. Cooking for Happiness bekam 2017 sogar den Titel ‚Best in the World’ in der Kategorie Innovativ. Heute schreibt Kornelia als freie Autorin wissenschaftlich fundierte Texte über Gesundheitsthemen. Ihr Spezialgebiet sind Nahrungsergänzungsmittel.

Der MSM-Guide: Umfassende Informationen über die Bedeutung von organischem Schwefel für die Gesundheit

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Der MSM-Guide: Umfassende Informationen über die Bedeutung von organischem Schwefel für die Gesundheit, mit 71 wissenschaftlichen Studien belegt

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ist ein Mangel an organischem Schwefel weit verbreitet oder nehmen wir alle genügend Schwefel mit der Nahrung auf?
An dieser Frage scheiden sich zur Zeit die Geister. Bekannterweise ist die Verbraucherzentrale Nahrungsergänzungsmitteln gegenüber kritisch eingestellt. So verwundert es auch nicht, dass sie auf ihrer Website die mögliche Bedeutung von MSM-Mangel herunterspielt. Die Experten dieser Organisation halten es für erwiesen, dass wir alle genügend organischen Schwefel verzehren.


Anders sieht es da bei zahlreichen Portalen aus, die sich mit alternativen Ansätzen der Medizin befassen. Hier können Sie viele Artikel lesen, in denen Schwefelmangel als ein typisches Nährstoffdefizit hierzulande und auch weltweit betrachtet wird.
Im Internet finden Sie viele Kommentare von Menschen, deren Gesundheit sich dank MSM stark gebessert hat.
Brauchen Sie organischen Schwefel, auch als MSM oder Methylsulfonylmethan bekannt? Das können nur Sie selbst beurteilen.
Hier finden Sie umfassende Informationen über die Bedeutung von MSM für die Gesundheit, Mangelsymptome und Wirkungen für die Gesundheit!

Ihr Team von Medumio

Was ist MSM genau?

Die drei Buchstaben MSM stehen für Methylsulfonylmethan. Dabei handelt es sich um eine organische Schwefelverbindung, die auch als Dimethylsulfon, Sulfonylbismethan oder Methylsulfon bekannt ist (1). Bevor es als Nahrungsergänzungsmittel bekannt wurde, dienten diese Art von Schwefelverbindung und seine enge Verwandte DMSO (Dimethylsulfoxid) hauptsächlich als Lösungsmittel für industrielle Zwecke.

Organischer Schwefel: Schnell und vielfältig reagierende Substanz

Zwischen den 50er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigten sich Wissenschaftler ausführlich mit den Funktionen von organischem Schwefel im menschlichen Körper (2). Interessanterweise können die Eigenschaften als Lösungsmittel in der Industrie auch die Bedeutung von organischem Schwefel für den Stoffwechsel verdeutlichen.

Schwefel und Sauerstoff sind in MSM nicht durch Doppelbindungen, sondern nur durch einfache Bindungen mit positiver oder negativer Ladung verkoppelt. Außerdem gibt es auf den Oberflächen der Moleküle zahlreiche Stellen mit stark positiver oder negativer Ladung. Das erleichtert eine Vielzahl von elektrostatischen Wechselwirkungen mit anderen Molekülen, die gleichzeitig stattfinden können (3). Beispielsweise kann sich Schwefel mit Schwermetallen verbinden und so als Chelationsmittel wirken

Große Mengen von MSM im menschlichen Körper

Nach Kalzium und Phosphor ist organischer Schwefel der am häufigsten vertretene Mineralstoff im Körper. Wir nehmen dieses Element in erster Linie mit Proteinen in der Ernährung auf. Eigentlich enthalten nur 2 der insgesamt 20 Aminosäuren in Eiweiß von Lebensmitteln, Methionin und Cystein, organischen Schwefel (4). Doch diese beiden Aminosäuren haben eine enorme Bedeutung für unsere Gesundheit.

Die Bedeutung von organischem Schwefel, kurz und knapp

Jedes Protein in Ihrem Körper enthält zwischen 3 und 6 Prozent Schwefel.

Das bedeutet:

  • Jede Zelle braucht organische Schwefelverbindungen (5).
  •  Enzyme, Signalstoffe und Immunzellen sind Proteine (6-8).
  • Dein Körpergewebe besteht zu einem großen Teil aus verschiedenen Arten von Kollagen (9).

Bei Methionin, eine der beiden Aminosäuren mit Schwefel, handelt es sich um eine essenzielle Aminosäure. Das heißt, unser Körper kann diesen Eiweißbaustein nicht selbst aus Molekülen herstellen. Statt dessen müssen wir genügend Methionin mit der Nahrung aufnehmen. Ihr Stoffwechsel braucht diese Aminosäure unter anderem dazu, um Glutathion zu bilden (10).

Die vielfältige Wirkung von Glutathion

Glutathion ist ein körpereigenes Antioxidans, das zudem eine wichtige Rolle für die Entgiftung durch die Leber spielt (11). Dieses Molekül besteht aus drei Aminosäuren und wird deshalb Tripeptid genannt. Glutathion kann schnell reagieren und die Zellmembran durchdringen. Deshalb ist es fähig, toxische Stoffe aus den Zellen herauszubefördern (12). So kann Glutathion beispielsweise Gehirn und Nervenzellen von Quecksilber befreien (13). Zudem unterstützt es die Leber bei der Entgiftung (14).

Glutathion macht freie Radikale durch mehrere Wirkmechanismen unschädlich. Freien Radikalen fehlt ein Elektron in der äußeren Hülle, das sie anderen Molekülen oder Atomen rauben. Das kann schwere Gewebeschäden verursachen. Glutathion kann jedoch Elektronen abgeben und freie Radikale auf diese Weise stabilisieren – ohne sich selbst in eine freie Radikale zu verwandeln (15). Zudem agiert Glutathion als ein Kofaktor bei Enzymreaktionen, die freie Radikale vernichten (16).

Für die Mitochondrien in den Zellen übernimmt Glutathion eine Schutzfunktion, die alle Stoffwechselprozesse im Gleichgewicht hält (17). Mitochondrien wandeln Glukose aus dem Blut in Adenosintriphosphat (ATP) um. Diese Substanz dient den Zellen als Energiequelle (18).

Cystein und Taurin: Wichtig für Zellschutz

Cystein ist die zweite Aminosäure, für die wir organischen Schwefel brauchen. Wie Methionin kann es dem Stoffwechsel helfen, Glutathion zu bilden (19). Außerdem kann es dazu verwendet werden, Taurin zusammenzubauen (20).

Taurin ist eine Aminosäure mit einem Teil organischen Schwefel, deren genaue Bedeutung Wissenschaftler noch erforschen. Der Stoffwechsel nutzt diese Aminosäure nicht, um Proteine zu formen. Dennoch gehört Taurin zu den Aminosäuren, die im Gehirn, in den Muskeln, den Organen und der Netzhaut am häufigsten vertreten sind (21).

Taurin gilt heute als wichtiges Element der Zytoprotektion, des Schutzes der Zelle vor schädlichen Einflüssen (22). Unter anderem hemmt es die Bildung entzündungsfördernder Signalstoffe wie Tumornekrosefaktor-α, Prostaglandine und Leukine (23). Außerdem hilft es den Mitochondrien als Bestandteil der Atmungskette, die Aminosäuren Leucin, Lysin, Glutamin und Glutamat zu bilden (24).

So erkennen Sie einen Mangel von MSM


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https://www.researchgate.net/publication/318209008_The_Effect_of_Methylsulfonylmethane_on_Osteoarthritic_Large_Joints_and_Mobility)

von Kornelia C. Rebel /  Biologe, Autor, Wildpflanzen-Experte

Dank Magersucht und Binge Eating in ihrer Jugendzeit gehört Kornelia C. Rebel zu den Experten, die sich schon in jungen Jahren intensiv mit Ernährung beschäftigt haben. Die Ess-Störungen hat die ausgebildete Journalistin mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Das Interesse an der vielschichtigen Bedeutung von Essen ist geblieben. Nach zehn Jahren Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen und Rundfunk hat Kornelia als Hausfrau und Mutter in Goa, Indien, drei Bücher über Ernährung in englischer Sprache geschrieben. Alle erhielten den Gourmand World Cookbook Award von Edouard Cointreau. Cooking for Happiness bekam 2017 sogar den Titel ‚Best in the World’ in der Kategorie Innovativ. Heute schreibt Kornelia als freie Autorin wissenschaftlich fundierte Texte über Gesundheitsthemen. Ihr Spezialgebiet sind Nahrungsergänzungsmittel.

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Die 3 größten Fehler beim Abnehmen mit Intervallfasten

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Mein Name ist Nicole Lange. Ich bin ganzheitlicher Abnehmcoach und angehende Heilpraktikerin.
In den letzten Jahren habe ich über 700 Frauen sehr erfolgreich dabei begleitet, gesund und nachhaltig abzunehmen um sich endlich wieder wohl in ihrem Körper zu fühlen.
Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann liegt Intervallfasten momentan absolut im Trend.
Es klingt ja auch absolut verlockend: “Lass einfach eine Mahlzeit ausfallen und du wirst ganz einfach und schnell deine Kilos verlieren.“


Wer will das nicht?


Leider findest du sehr viel gefährliches Halbwissen im Internet.
Falsch angewendet ist der Abnehm-Erfolg mit Intervallfasten oft purer Zufall und nicht von langer Dauer. Richtig angewendet ist das Intervallfasten tatsächlich die beste, gesündeste und natürlichste Methode um dein Wohlfühlgewicht zu erreichen. Und zusätzlich profitiert dein Körper ganz nebenbei von vielen weiteren positiven gesundheitlichen Vorteilen.


Genau deswegen habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die wichtigen und wundervollen Vorteile vom Intervallfasten zu verbreiten und allen Abnehmwilligen das Intervallfasten als effektive Abnehm-Methode richtig näherzubringen.


Ich zeige ich dir die drei größten Fehler beim Abnehmen mit Intervallfasten und wie du sie vermeiden kannst!

Fehler #1 – Das Kaloriendefizit

Wenn es dir wie den meisten meiner neuen Klienten und Teilnehmer geht, dann ist in deinem Kopf eventuell eine Sache fest verankert: Die bösen Kalorien sind an deinem Übergewicht Schuld!

Und daher musst du unbedingt kalorienreduziert zu essen und akribisch darauf achten, was du isst.
DAS ist jedoch ein absoluter Denkfehler und verursacht viel zu viel Stress und ein ungesundes Essverhalten. 
Dabei scheint es doch so naheliegend: Du nimmst einfach weniger Kalorien zu dir, als du verbrauchst und verbrennst im Ergebnis Körperfett.

Aber Fakt ist: Eine Kalorie ist schlichtweg eine Energieeinheit.

Das strikte Kalorienzählen ist also alles andere als förderlich für eine gesunde Gewichtsabnahme.


Ganz im Gegenteil, Kalorienzählen:
- nimmt dir die Freude am Essen,
- macht dich hungrig,
- stresst dich im Alltag und
- fördert am Ende eine ungesunde Beziehung zu deinem Essen.


Und das Schlimmste an der ganzen Sache ist der JOJO-EFFEKT!


Wahrscheinlich hast du das selber schon mal durchgemacht. Das Gewicht, was du dir mühsam runter gehungert hast, nimmst du am Ende (mit einem Aufschlag) wieder zu.
Der Mythos “Kalorienreduktion“ hält sich leider schon ewige Jahre, selbst viele Ärzte und Ernährungsberater hielten lange an der überholten These strikt fest.


 Und weil es in den Medien ebenfalls ständig wiederholt wird, glaubst du es am Ende und hörst auf, es zu hinterfragen. Stattdessen gibst du dir selbst die Schuld und hast ständig das Gefühl versagt zu haben oder nicht willensstark genug zu sein ...
Kommt dir das bekannt vor?


Falls ja, dann vergiss die Kalorien und achte stattdessen darauf wann und wie oft du isst. DAS ist der wichtigste und größte Unterschied zwischen Intervallfasten und Diäten! Beim Intervallfasten geht es nicht darum was und wieviel du isst, sondern wann und wie oft du isst!


Probier es einfach Mal aus und achte in der kommenden Woche darauf, “NUR“ 3 Hauptmahlzeiten zu essen und auf jegliche Zwischensnacks zu verzichten bzw. sie zur Mahlzeit zu genießen.


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von Nicole Lange /  Fastenleiterin und Heilpraktikerin

Nicole ist Krankenschwester, Fastenleiterin und angehende Heilpraktikerin. Auf ihrem Fasten-Blog  teilt sie mit dir ausführlich all ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu den Themen Intervallfasten und Fasten. Für Nicole steht fest, dass Fasten eines der mächtigsten Heilwerkzeuge ist. Es ist eine einfache und natürliche Methode, die sich über Jahrtausende bewährt hat. Um dieses Bewusstsein an viele Menschen weiterzugeben, veranstaltete sie im Frühjahr 2017 den Online-Fastenkongress mit über 8.200 begeisterten TeilnehmerInnen.

Starkes Immunsystem auf Reisen – Checkliste

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Allgemeine Vorbereitungen

  • Wie ist das Klima vor Ort? Welche Kleidung benötige ich?
    •  In tropischen Gebieten eignen sich leichte Hemden oder Sportshirts (z.B. Under
      Armour).
    •  In kalten Regionen ist gute Thermounterwäsche Gold wert!
  • Sind speziellen Impfungen notwendig? (Japanische Enzephalitis, Malaria ...)
  •  Einreisebestimmungen für Nahrungsergänzungsmittel (NEM) beachten (z.B. USA max. 350 g
    Pulver)
  • Zur Sicherheit Originalverpackungen der NEM nutzen (ansonsten Label der Verpackungen
    mitnehmen oder abfotografieren)

  • Versorgung vor Ort klären
    • Ist das Leitungswasser trinkbar?
    •  Wie ist die Lebensmittelversorgung
    • Wo sind große/kleineSupermärkte?

Packliste

Schlaf Set-Up für den Flug

  • Brille - Blaulichtblocker
  • Schlafmaske
  • Oropax
  • Nackenkissen
  • Decke

Nahrungsergänzungsmittel

  • Minerals für unterwegs
  • Superfood Pulver (Greens)
  • Vitamin C
  • Kurkuma Kapseln
  • Probiotika
  • Magnesium
  • Melatonin (Sleepstack – z.B. Braineffect Sleep)
  • Zink

Hier findest du passend dazu Nahrungsergänzungsmittel.   +vikilabs.de

Fitnessstudio-to-go

  •  Theraband oder Deuserband
  • Blackroll mini
  • TRX-Schlingentrainer

Sonstiges

  • Kompressionsstrümpfe• Ingwer
  • Oreganoöl
  • Lavendelöl

Vor dem Flug

Priorität hat eine möglichst entspannte Anreise – Stressreduktion (körperlich und psychisch) schützt das Immunsystem. Mögliche Maßnahmen:


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von Martin Krowicki /  Gesundheitsberater, Sportwissenschaftler

Martin Krowicki ist studierter Sportwissenschaftler. Hauptberuflich arbeitet er als AOK- Gesundheitscoach für Unternehmen. Sein Antrieb ist es, Menschen zu inspirieren und zu mehr Eigenverantwortung über ihre Gesundheit zu motivieren. Er betreibt selbst Kraftsport und begeistert sich für alle Themen rund um Fitness und Ernährung.

Leaky Gut Syndrom – Eine übersichtliche Checkliste

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Warum ist der Darm so wichtig für die Gesundheit?

  • Barrierefunktion
  • Nährstoffaufnahme
  • Giftstoffabgab
  • Überwachung des Mikrobioms durch das Immunsystem

Was passiert, wenn die Darmgesundheit verloren geht?

Unverdaute Nahrungsmittelproteine, Giftstoffe und Krankheitserreger gelangen in den Blutkreislauf

Welche möglichen Erkrankungen können die Folge sein?

a. Reizdarm
b. CED (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

c. Allergien
d. SIBO
e. Leaky Gut Syndrom

Wie entsteht ein Leaky Gut? Molekulare Ursachen

  • Wachstum des Darmepithels eingeschränkt
  • Tight Junctions lösen sich
  • Zu wenig Mukus (Schleim)
  • Darmwand chronisch entzündet
  • Einwanderung entzündungsfördernder Immunzellen in die Lamina Propria des Darms

Wie entsteht ein Leaky Gut? Auslöser/Trigger im Überblick

  • Ungesunde Darmflora
  • Gluten aus Nicht-Sauerteig-Produkten
  •  Speiseöle (frittiert und unfrittiert)
  •  Alkohol
  • Lektine (Getreide, Hülsenfrüchte, unreifes Obst, Nüsse)
  • Allergien
  • Exzessiver Sport
  • Chronischer Stress
  • Nährstoffmangel (Vitamin A, D, E, Zink, Protein)
  • Antibiotika-Behandlungen
  • NSAID (z.B. Ibuprofen, Aspirin)

Was sind mögliche Folgen von Leaky Gut?

  • Autoimmunerkrankungen
  • Allergien
  • Asthma
  • Akne
  • Hauterkrankungen
  • Depressionen
  • Fettleber/Hepatitis
  • Arthritis
  • Metabolische Erkrankungen

Wie lässt sich Leaky Gut Syndrom diagnostizieren?


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  • Rotondi Aufiero, Vera; Fasano, Alessio; Mazzarella, Giuseppe (2018):
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  • Volynets, Valentina; Louis, Sandrine; Pretz, Dominik; Lang, Lisa; Ostaff, Maureen J.; Wehkamp, Jan; Bischoff, Stephan C. (2017): Intestinal Barrier Function and the Gut Microbiome Are Differentially Affected in Mice Fed a Western-Style Diet or Drinking Water Supplemented with Fructose. In: The Journal of nutrition 147 (5), S. 770–780. DOI: 10.3945/jn.116.242859.
  • Volynets, Valentina; Rings, Andreas; Bardos, Gyongyi; Ostaff, Maureen J.; Wehkamp, Jan; Bischoff, Stephan C. (2016): Intestinal barrier analysis by assessment of mucins, tight junctions, and alpha-defensins in healthy C57BL/6J and BALB/cJ mice. In: Tissue barriers 4 (3), e1208468. DOI: 10.1080/21688370.2016.1208468.
 

von Martin Auerswald, M.Sc. /  Biochemiker, Medizinredakteur, Autor

Martin ist studierter Biochemiker und Biotechnologe und hat nach seinem Studium in der klinischen Forschung im Bereich chronisch-entzündliche Darmerkrankungen gearbeitet. Er sah sich jedoch immer als Wissensvermittler, nicht als Wissenschaftler. Das Produkt dieser Kehrtwendung war das Autoimmunportal, heute Medumio, Deutschlands größtes Portal für Autoimmunerkrankte und SchnellEinfachGesund, ein Gesundheitsmagazin für schnelle und einfache Gesundheitstipps.

Trigger für körpereigene Histaminfreisetzung & Doro‘s beste Tipps, um den Stress zu reduzieren

Dieser Artikel wurde wissenschaftlich überprüft vom Wissenschaftlichen Beirat.

Hitze

Unbedingt für Abkühlung sorgen, Klimaanlage einschalten, kalt abbrausen, schwimmen gehen, um die Körpertemperatur zu senken. Erhöhte Temperatur bedeutet Stress für den Körper! Zum Teil kann man zusehen, wie Schwellungen und Quaddeln sich unter einem Coolpack zurückbilden. Auch Sport treiben erhöht die Körpertemperatur. Sport induzierte Asthmaanfälle sind wahrscheinlich auf eine Entzündungserkrankung im Körper und somit chronisch erhöhtem Histaminspiegel zurückzuführen. Schwitzen kann zusätzlich zu Hautreaktionen führen, wenn der Schweiß mit Rückständen von aggressiven Tensiden auf der Haut oder in der Kleidung reagiert.

Kälte

Kälte kann den Körper genauso in Alarmbereitschaft versetzen, wenn die Gesamtkörpertemperatur zu sehr absinkt. Was außerdem ein häufiger Trigger ist, ist vom kalten Draußen ins aufgeheizte Drinnen zu kommen, oder mit kalter Haut in die heiße Badewanne. Alleine das hat schon oft zu heftigen Juckausbrücken und Schwellungen meiner ganzen Hände gesorgt. Die schnelle Gefäßerweiterung geht mit einer hohen Ausschüttung an Histamin und anderen Entzündungsmediatoren einher. Ich vermute auch eine Beteiligung der Mastzellen am Raynaudsyndrom. Kälteurtikaria und “Brainfreeze” kann ebenfalls ein Problem sein, wahrscheinlich durch zu hohen Konsum an Omega 6-Fettsäuren.

Änderungen im Luftdruck, Vibrationen, Bewegung

Histaminfreisetzung im Innenohr ist nachweislich für Seekrankheit verantwortlich und Reiseübelkeit. Hier kann die Maßnahme sein, vor einer Reise besonders diszipliniert mit der Ernährung zu sein und bei Bedarf höhere Dosen Vitamin C zur Histaminsenkung zu schlucken. Ich selbst bin bei zu hohem Histaminlevel und aktivierten Mastzellen schon umgekippt von am Restaurantfenster schnell vorbeifahrenden Autos und bei jemandem mitzugucken, wie er schnell durch die Fotos seines Tablets gescrollt hat.


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